Das Medizinrad

Das System des Medizinrades wie Steven Foster und Meredith Little es lehrten und lehren, ist der nordamerikanischen indigenen Kultur entlehnt.
Medizinräder gibt es jedoch auf der ganzen Welt in fast allen alten Kulturen. Sie sind sich in ihrer Grundordnung sehr ähnlich.

Alle Medizinräder – die Räder des Lebens – stellen in ihrer Abbildung symbolisch die Schöpfungsordnung der Natur dar.

Die äußere und innere Welt, die sichtbare und unsichtbare Welt spiegeln sich darin wider.

Der Mensch als ein Teil der Natur unterliegt den Gesetzen der Natur genauso, wie die große Natur selbst. Im Wandel der Jahreszeiten befindet sich der Mensch genauso im Wandel von Werden und Vergehen.

Das Medizinrad ist somit auch ein entwicklungspsychologisches Modell,
welches Orientierung gibt.

Anhand dieses Modells können wir uns leicht befragen:

An welchem Punkt meines Lebens stehe ich gerade?

Was ist die aktuelle Herausforderung?

Welche Qualitäten dürfen von mir entwickelt werden?

Welche Ausgleichung ist notwendig, damit ich (wieder) in Balance komme?

Das begehbare Rad

Mit den o.g. oder auch ganz anderen Fragen, begeben wir uns in das Rad und werden darin unterstützt, die auftauchenden Antworten zu vertiefen.
Im Rad selbst ist es möglich, eine Frage, ein Problem aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und Antworten aus unterschiedlichen Richtungen zu empfangen.